Die Ziele von One World. One Vision.

Unser Ziel ist es, durch zivilgesellschaftliche Einflussnahme einer Eskalation des aktuellen Konfliktes in der Ukraine entgegen zu wirken und dazu beizutragen, dass ein Krieg in Europa verhindert wird. Dafür bauen wir ein Netzwerk auf, dass individuelle Bewusstseinsarbeit mit Hilfe von Kundalini Yoga und gewaltfreie Ziviler Austausch in den Konfliktregionen und in den beteiligten Ländern ermöglichen soll.

 

Wir machen:
Austauschprojekte zwischen Yogalehrern aus Russland und
Deutschland mit dem Ziel zur Öffnung weltweit.
Internationale Meditations-Retreats zum Thema Frieden
Schulungen in gewaltfreier Konfliktlösung

Zahlreiche Historiker und Politologen gehen davon aus, dass wir uns in einer „Vorkriegszeit“ befinden. Deshalb ist ein rechtzeitiges zivilgesellschaftliches Gegensteuern nötig. Kann ein Krieg gegen den Willen der beteiligten Menschen durchgesetzt werden? Nicht wenn sie gut vernetzt sind und über die Ländergrenzen hinaus gemeinsam agieren.

Der Konflikt mit Russland führt zu einer wirtschaftlichen Verschlechterung und Destabilisierung der Europäischen Union. Eine diplomatische Lösung ist mittelfristig nicht in Sicht. Statt dessen bereiten sich alle beteiligten Länder auf vielen Ebenen auf eine weitere Eskalation vor.
Niemand in Deutschland will in einen Krieg zu ziehen. Aber es gibt das starke Bedürfnis, die Menschen in Polen, der Ukraine oder anderen osteuropäischen Staaten nicht in Stich zu lassen. Die Friedensbewegung in Deutschland und Westeuropa ist in dieser Frage gespalten und dadurch gelähmt. Einerseits werden Sanktionen und Provokationen gegenüber Russland abgelehnt. Auf der anderen Seite gibt es eine historische Verantwortung von Deutschland gegenüber den Völkern in Osteuropa, die in besonderer Weise im 2. Weltkrieg gelitten haben und anschließend in den russischen Herrschaftsbereich gefallen sind. Die nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 erlangte politische Freiheit scheint in einigen Regionen und Ländern akut bedroht zu sein.
Ein neutraler Ansatz für die Friedensarbeit muss deshalb die Selbstbestimmung in den Vordergrund stellen. Diese hat z.B. für die Ukraine als ganzes, aber auch für die russischen Staatsbürger der Ukraine zu gelten.
Basis dafür sind nichtstaatliche Akteure – FriedensarbeiterInnen nach dem Vorbild der Peace-Brigades und anderer Ansätze der gewaltfreien Intervention in Krisengebieten - die über die Ländergrenzen hinweg aktiv sind. Die AktivistInnen agieren selbstbestimmt und aus ihren Basiszusammenhängen heraus, mit einem neutralen Blick für den Gesamtzusammenhang.
Die schrittweise eskalierende Konfrontation zwischen der EU und Russland ist auch eine Gelegenheit um den stockenden europäischen Vereinigungsprozess zu reflektieren und auf eine neue basisdemokratische Basis zu stellen. Nur für Frieden zu sein reicht dabei nicht. Wirklicher Frieden muss in der Selbstbestimmung des einzelnen wurzeln, die durch Bewusstseinsarbeit (z.B. Yoga und Meditation) auf der einen und Kooperation und Aktivismus auf der anderen Seite erreicht werden kann. Die eigentliche Innovation dieser Kampagne liegt in der Verbindung dieser beiden bisher getrennten Ansätze. Immer, wenn es gelingt, durch einen konkreten und übergeordneten Anlass sehr unterschiedliche Gruppen oder Bewegungen über ein gemeinsames Thema zusammenzubringen, entsteht ein wirkungsvoller gesellschaftlicher Wendepunkt. Dieser könnte durch den aktuellen Ost-West-Konflikt gegeben sein.
Freiheit fällt einem nicht in den Schoß, sie muss erkämpft werden. Die großen gewaltfreien Führer des 20. Jahrhunderts wie Ghandi oder Martin Luther King haben vorgemacht, wie ein solcher Kampf konstruktiv und emanzipatorisch geführt werden kann. Dafür sind entschlossene und sowohl innerlich wie äußerlich unabhängige Menschen nötig, die die nötige Neutralität aufbringen, um sich einer möglichen Massenhysterie im Zuge einer Eskalation des Konfliktes zu entziehen und ihr entgegen zu wirken.