Yogis for Future

Wir leben in einer Zeit umfassender Realitätsverweigerung. Mit Hilfe von Yoga haben wir die Möglichkeit, eine sehr unangenehme Wahrheit zur Kenntnis zu nehmen und dann ins Handeln zu kommen, um unsere Zukunft zu retten. Das Leben auf unseren Planeten ist umfassend bedroht. Bereits in unserer Generation werden wir die Folgen zu spüren bekommen.

Die Menschheit befindet sich in einer Art Trance. Der Wahrheit ins Auge zu sehen, ist hart und kann uns zunächst mal in eine Art Schockstarre versetzen. Aber es bietet auch die Chance für Selbsterkenntnis, Souveränität und Transformation - das gilt für jeden einzelnen Menschen wie für die ganze Gesellschaft.

Die meisten klimaschädlichen CO2-Emissionen kommen aus den Industrieländern, die lediglich einen kleinen Teil der Weltbevölkerung ausmachen. Wir stehen in der Verantwortung, das Bewusstsein für den Wandel zu entwickeln und umzusetzen.

Sei dabei.

In vielen Städten gibt es Yoga-Bezugsgruppen auf den Fridays for Future Demos. Informationen findest du auf der Facebook-Seite „Yogis for Future“ oder in dem Telegram-Infokanal „Yogis for Future“.

Yogis for Future: https://www.facebook.com/groups/extinctionrebellionyogis

Extinction Rebellion Yogis: https://www.facebook.com/groups/extinctionrebellionyogis

Telegram-Gruppe: https://t.me/yogis_for_future

Beim Klimawandel geht es um eine kollektive Entscheidung

Viele sagen, dass der Stopp des Klimawandels nur mit einen radikalen Konsumverzicht möglich ist, und dass es deshalb keinen Wandel in der Politik geben wird.
Sobald es um die Frage des Überlebens geht, wird die Frage nach dem pro oder kontra Konsumverzicht nebensächlich. Ob es eine Überlebensfrage ist, wissen wir noch nicht. Alleine die Möglichkeit, dass es um das Überleben gehen könnte, sollte aber ausreichend sein, um eine Politikwende zu vollziehen.
Durch Yoga lernen wir, uns selber weniger ernst zu nehmen. Diese Haltung ist sinnvoll, denn beim Klimawandel geht es um eine kollektive Entscheidung, die über die Bedürfnisse und Beweggründe des Einzelnen hinaus geht.
Aber es geht eben auch nicht ohne den Einzelnen. Eine kollektive Entscheidung ist keine Entscheidung einer Mehrheit über eine Minderheit, wie in einem Parlament. Statt dessen sind Entscheidungsstrukturen möglich und nötig, bei denen jedeR potentiell beteiligt ist, wie z.B. bei einer Bürger:innenversammlung (deren Einrichtung ist die 3. Forderung von Extinction Rebellion).
https://extinctionrebellion.de/wer-wir-sind/unsere-forderungen/ 

Extinction Rebellion Yogis: https://www.facebook.com/groups/extinctionrebellionyogis
Telegram-Gruppe: https://t.me/yogis_for_future

Bewusstsein heißt Verantwortung

Der Yogi identifiziert sich zuallererst mit seinem höheren Selbst – zumeist „Seele“ genannt. Hier findet sie/er Ihre/seine Verankerung.
Die Identifikation mit der eigenen Art – Mensch - oder mit den Mitgeschöpfen ist dagegen zweitrangig.
Allerdings ist dies nur eine Seite innerhalb der Polarität der Existenz. Tatsächlich ist es nötig, vollständig mit der Materie verbunden zu sein, also inmitten der Menschen einen würdigen Platz einzunehmen, um Bewusstheit zulassen zu können. Aus diesem Grund wird körperliches Yoga praktiziert.
Wir stehen heute vor einem umfassenden, tiefgreifenden Wandel, um die einzige Heimat und Lebensgrundlage des Menschen bedroht. Andere Menschen, südlich von uns, sind schneller und stärker betroffen als wir.
Nicht auf diese Situation zu reagieren, keine Stellung zu beziehen und sich in den gewöhnlichen Verhaltensweisen auszuruhen, kommt einer unterlassenen Hilfeleistung gleich.
Auch wenn der Yogi angesichts der Krise gelassen bleiben kann, so entbindet dies sie/ihn nicht von Ihrer/seiner Verantwortung für die Mitmenschen und Mitgeschöpfe.
Es ist Zeit für eine Rebellion gegen das Aussterben und für das (Über)Leben, Gewaltfrei und friedlich, aber bestimmt.

Extinction Rebellion Yogis: https://www.facebook.com/groups/extinctionrebellionyogis
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